2025.03.04

Technische Vergleichsanalyse von Geschwindigkeits-Wasserzählern und Verdrängungs-Wasserzählern

Technischer Vergleich und Analyse zwischen Geschwindigkeits-Wasserzähler und Volumen-Wasserzähler

Technische Vergleichsanalyse von Geschwindigkeits-Wasserzählern und Verdrängungs-Wasserzählern

1. Grundprinzipien und Aufbau

1.1 Geschwindigkeits-Wasserzähler

Funktionsprinzip: Basierend auf dem Prinzip der Strömungsdynamik wird die Durchflussrate durch Messung der Fließgeschwindigkeit des Wassers berechnet. Wenn Wasser durch die Messkammer fließt, wird das Laufrad/die Turbine in Drehung versetzt, wobei die Geschwindigkeit proportional zur Durchflussrate ist.
Typischer Aufbau:
  • Einzelstrahltyp: Wasserdurchfluss-Einkanal-Prallrad (Genauigkeit ± 2 %)
  • Mehrstrahltyp: Das Wasser fließt in mehreren Kanälen, um das Laufrad gleichmäßig anzutreiben (Genauigkeit ±1,5 %)
  • Turbinentyp: Axialer Wasserstrom treibt hochpräzise Turbine an (Genauigkeit ±1 %)
  • Woltman-Typ: horizontale/vertikale Turbinenstruktur mit großem Durchmesser (DN50-DN500)
Funktionsprinzip: Basierend auf Hydrodynamik, Durchflussberechnung durch Messung der Wassergeschwindigkeit. Der Wasserdurchfluss treibt das Laufrad/die Turbine in der Messkammer an, wobei die Rotationsgeschwindigkeit proportional zur Durchflussgeschwindigkeit ist.
Typische Strukturen:
  • Einstrahltyp: Einkanalströmung beeinflusst das Laufrad (Genauigkeit ±2 %)
  • Mehrstrahltyp: Mehrkanalströmung treibt das Laufrad gleichmäßig an (Genauigkeit ±1,5 %)
  • Turbinentyp: Axialfluss treibt hochpräzise Turbine an (Genauigkeit ±1 %)
  • Woltman-Typ: Horizontale/vertikale Turbine mit großem Durchmesser (DN50-DN500)

1.2 Verdrängungswasserzähler

Funktionsprinzip: Durch die Anwendung einer mechanischen Isolationsmessverfahrensmethode wird eine kumulative Messung durch die genaue Messung eines festen Flüssigkeitsraumvolumens erreicht.
Typischer Aufbau:
  • Kolbentyp: Hin- und hergehender Kolben trennt die Dosierkammer (Genauigkeit ±0,5%)
  • Drehkolbentyp: Der elliptische Kolben und die Innenwand der Dosierkammer bilden einen halbmondförmigen Hohlraum
  • Taumelscheibentyp: die Taumelbewegung der Scheibe im konischen Hohlraum
  • Doppelrotortyp: zwei 8-förmige Rotoren drehen sich in entgegengesetzte Richtungen (Industriestandard)
Funktionsprinzip: Durch die Verwendung einer mechanischen Isolationsmethode wird eine kumulative Messung durch die genaue Messung von Flüssigkeitsräumen mit festem Volumen erreicht.
Typische Strukturen:
  • Kolbentyp: Hin- und hergehender Kolben teilt die Dosierkammer (Genauigkeit ±0,5%)
  • Rotationskolbentyp: Ovaler Kolben, der halbmondförmige Kammern mit Innenwand bildet
  • Taumelscheibentyp: Scheibe taumelt in konischer Kammer
  • Doppelrotortyp: Zwei gegenläufige Rotoren in Form einer Acht (Industriequalität)

2. Vergleich der Leistungsmerkmale

2.1 Vorteile von Geschwindigkeitswasserzählern

  1. Druckverlusteigenschaften: Die stromlinienförmige Struktur sorgt für einen geringen Druckverlust von 0,03–0,1 MPa
  2. Bereichsverhältnis: bis Q3/Q1=100:1 (elektronische Ausführung bis 250:1)
  3. Wirtschaftlich: Die Herstellungskosten sind 30-50 % niedriger als beim volumetrischen Typ
  4. Große Durchflussanpassungsfähigkeit: Die maximale Durchflussrate des Kalibers DN500 kann 3000 m³/h erreichen
Vorteile:
  1. Druckverlust: Stromlinienförmige Struktur mit geringem Druckabfall von 0,03–0,1 MPa
  2. Turndown-Verhältnis: Bis zu Q3/Q1=100:1 (250:1 für elektronische Typen)
  3. Kosteneffizienz: 30-50 % geringere Herstellungskosten
  4. Hohe Durchflusskapazität: Max. 3000 m³/h für DN500-Modelle

2.2 Vorteile von volumetrischen Wasserzählern

  1. Messgenauigkeit: bis zu 0,5 Stufen Genauigkeit im Bereich von Q2-Q4
  2. Startfluss: Kann einen kleinen Fluss von 0,5 l/h erkennen
  3. Flüssigkeitskompatibilität: kann Flüssigkeiten mit hoher Viskosität messen (bis zu 100 cSt)
  4. Anti-Interferenz: Wird nicht durch Rohrleitungsvibrationen und elektromagnetische Störungen beeinträchtigt
Vorteile:
  1. Genauigkeit: Genauigkeit der Klasse 0,5 im Bereich Q2-Q4
  2. Startfluss: Erkennung eines minimalen Flusses von 0,5 l/h
  3. Flüssigkeitskompatibilität: Messung hochviskoser Flüssigkeiten (bis zu 100 cSt)
  4. Störsicher: Unempfindlich gegenüber Rohrleitungsvibrationen und elektromagnetischen Störungen

3. Wichtige technische Unterschiede

Vergleichsmaße
Geschwindigkeitswasserzähler
Volumetrischer Wasserzähler
Messprinzip
Durchfluss-Volumen-Umrechnung
Direkte Volumenmessung
Bewegliche Teile
Laufrad/Turbine mit Einzelwellenrotation
Kolben/Rotor-Verbundbewegung
Genauigkeitskurve
Stabile Genauigkeit im Bereich hoher Durchflussraten
Lineare Genauigkeit im gesamten Bereich
Anforderungen an die Wasserqualität
Partikel > 100 μm müssen gefiltert werden
Partikel > 50 μm müssen gefiltert werden
Wartungszyklus
5-8 Jahre (mechanisch)
3-5 Jahre (Schmierwartung erforderlich)
Temperaturanpassungsfähigkeit
-30℃~+90℃
-10℃~+60℃
Wichtige technische Unterschiede:
Aspekt
Geschwindigkeitsmesser
Positive Verdrängung
Prinzip
Geschwindigkeits-Volumen-Umrechnung
Direkte Volumenmessung
Bewegliche Teile
Einachsiges Laufrad
Komplexe Kolben-/Rotorbewegung
Genauigkeitskurve
Stabil bei hohem Durchfluss
Lineare Genauigkeit im gesamten Bereich
Wasserqualität
Filtert >100 μm Partikel
Filtert >50μm Partikel
Wartung
5-8 Jahre (mechanisch)
3-5 Jahre (Schmierung)
Temperatur
-30℃~+90℃
-10℃~+60℃

IV. Empfehlungen für Anwendungsszenarien

4.1 Typische Anwendungen von Geschwindigkeits-Wasserzählern

  1. Städtisches Wasserversorgungsnetz: Überwachung der Hauptleitung DN40-DN500
  2. Industrielles Kreislaufwasser: Kraftwerk-Kühlwassersystem (Durchflussmenge > 100m³/h)
  3. Landwirtschaftliche Bewässerung: Sprinkler-/Tropfbewässerungssystem (Sandgehalt <5kg/m³)
  4. Gebäudewasserversorgung: Hochhauszonenmessung (Gleichrichter erforderlich)
Typische Anwendungen:
  1. Städtische Wasserversorgungsnetze (DN40-DN500)
  2. Industrielle Umwälzsysteme (>100m³/h)
  3. Landwirtschaftliche Bewässerung (Sandgehalt < 5 kg/m³)
  4. Gebäudewasserversorgung (mit Strömungsgleichrichter)

4.2 Typische Anwendungen von volumetrischen Wasserzählern

  1. Haushaltsmessung: Kaltwasserzähler mit 1,5-facher Genauigkeit (Q3 = 2,5 m³/h)
  2. Gewerbekomplex: Kältemittel-Wassermessung für Klimaanlagen (Viskosität 1-10cSt)
  3. Lebensmittel- und Pharmaindustrie: CIP-Reinigungssystem (Hygiene-Zertifizierung erforderlich)
  4. Vorauszahlungssystem: IoT-Smart-Wasserzähler (Impulssignalausgang)
Typische Anwendungen:
  1. Haushaltsmessung (Klasse 1,5, Q3 = 2,5 m³/h)
  2. Kommerzielle HVAC-Systeme (Viskosität 1–10 cSt)
  3. CIP-Systeme für Lebensmittel/Pharmazie (Hygienequalität)
  4. Prepaid-IoT-Smartmeter (Impulsausgang)

5. Technologieentwicklungstrends

  1. Verbundbauweise: kombinierte Messung von Geschwindigkeit und Volumen (wie etwa die HYBRID-Technologie von Badger Meter)
  2. Nichtmagnetische Sensorik: optische Kodierung oder induktive Signalerfassung (zur Lösung des Problems der Magnetentmagnetisierung)
  3. Energieautarke Technologie: Stromerzeugung durch Turbinen + Energiespeicherung durch Superkondensatoren (Zertifizierung nach EN 1434-Standard)
  4. Digitaler Zwilling: Integrierter Algorithmus zur Verkehrsselbstdiagnose (ISO 4064:2017-Standard)
Entwicklungstrends:
  1. Hybriddesign: Kombinierte Geschwindigkeit+Verschiebung (zB Badger Meter HYBRID)
  2. Nichtmagnetische Sensorik: Optische/induktive Signalerfassung
  3. Eigenstromversorgung: Turbinenstromerzeugung + Superkondensator (EN 1434)
  4. Digitaler Zwilling: Integrierte Durchflussdiagnostik (ISO 4064:2017)
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